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  • 3. Dezember · Bauhaus.Atelier · Weimar
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Architektur in Zeiten des Klimawandels

Mehr als 50 Prozent der Weltbevölkerung und sogar bis zu 80 Prozent in den reicheren Ländern lebt in Städten. Obwohl sie nur drei Prozent der Erdoberfläche bedecken, verbrauchen Städte mehr als 80 Prozent aller Ressourcen. Zu diesem Ergebnis kommt der World Future Council (WFC) in seiner jüngsten Studie. Um über Möglichkeiten und Voraussetzungen einer nachhaltigen Architektur und Städteplanung zu diskutieren, treffen sich über 200 Experten Ende November in Erfurt auf dem 1. Internationalen Kongress „Bauhaus.SOLAR“. Zusammen mit der Bauhaus-Universität Weimar und dem Land Thüringen wollen die Veranstalter SolarInput e. V. und LEG Thüringen einen fachübergreifenden Dialog initiieren, der die Bereiche Technologie, Design und Umwelt zusammenführt. Die Aussage „bereits mit den heute verfügbaren Technologien können 70 Prozent der in Gebäuden verbrauchten Endenergie eingespart werden“ ist Konsens unter den mit dieser Problematik befassten Wissenschaftlern. Auf dem zweitägigen Kongress im Messezentrum Erfurt (25. und 26.11.2008) zeigen Fachleute, wie wenig Energie nötig ist, um komfortabel wohnen und arbeiten zu können. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Nutzung erneuerbarer Energien sowie neueste Technologien der Energieeffizienz.

Unter den 48 Vortragenden sind Keynote-Speaker aus den Büros von Klaus DANIELS, David FISHER, Nicholas GRIMSHAW, Gerhard HAUSLADEN, Thomas NORDMANN und Werner SOBEK vertreten.

Auf einer begleitenden Fachausstellung präsentieren Firmen innovative Technologien und Baustoffe. Die Bauhaus-Universität Weimar zeigt darüber hinaus aktuelle Arbeiten zu erneuerbaren Energien in der Architektur.